Kunst und Worte – Portrait als Gesamtbild

Streng genommen ist es nur ein einziges Wort oder ein Wortspiel. In seiner Jugend hatte Roussel eine Geschichte geschrieben, die mit dem gleichen Satz anfing und endete, der Unterschied lag in dem Wort billard = Billardtisch und pillard = Wegelagerer, Plünderer, was dem zweiten Satz einen völlig anderen Sinn gab. Portraits aus Textinformation, biographische Elemente in der Kunst. Durch weitere Wortspiele mit den Ergebnissen weiterer Wortspiele entstand schliesslich ein ganzer Roman.

Die Präsentationen chinesischer Drachen und brasilianischer Textilien mit Motiven der Amazonas-Indianer auf der Biennale 1991 waren interessant, aber es waren autonome Ausstellungen ohne Bezug, man hätte sie überall zeigen können. Ein wichtiges Thema aber sind sicherlich Gegenwart und Zu­kunft populärer Ausdrucks- und Äußerungsformen und ihr Verhältnis sowohl zur Massenkultur als auch zur intellek­tuellen Kunst.

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